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16. Januar

Nichts geht mehr in Hessens Tierheimen!

Der Tierschutz in Hessen steht vor dem Kollaps. Für Tausende von Heimtieren, die während Lockdown und Homeoffice angeschafft wurden, fand sich im nunmehr zurückgekehrten Alltag ihrer Halter kein Platz mehr. Bundesweit wurden sie in Scharen in den Tierheimen abgegeben. In vielen Fällen wurde aus dem Abgabegrund gar kein Hehl gemacht!

 

Dieser noch immer aktuellen Abgabewelle folgte eine zweite auf dem Fuße: Die dramatisch gestiegenen Kosten für Energie, Futtermittel und tierärztliche Behandlungen treffen nicht nur die Tierheime und Tierschutzorganisationen. Sie zwingen auch immer mehr Tierhalter, ihre Tiere im Tierheim abzugeben.

 

Hinzu kommen die vielen Fundtiere und beschlagnahmten bzw. sichergestellten Tiere, die den Tierheimen und Tierschutzorgas durch Kommunen und Behörden überlassen werden.

 

Für die Unterbringung all dieser Tiere fehlen den Tierschützern der Platz und in aller Regel auch die Mittel, um die Tiere kostendeckend zu versorgen. Etliche Tierheime haben bereits Aufnahmestopps verhängt, was bei allen Beteiligten – Tier, Tierhalter und Tierheimmitarbeitender – viel Leid auslöst!

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