jagd

Mahnwache anlässlich der Gesellschaftsjagd des hessischen Ministerpräsidenten bei Mörfelden-Walldorf am 4. November 2015

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Diese erste Woche des Novembers 2015 stand ganz klar im Zeichen der Jagd: am Montag die Anhörung zum Entwurf der Hessischen Jagdverordnung (siehe auch FR vom 2.11.2015), am Dienstag der Hubertustag, an dem sich die Jäger für ihr Treiben den kirchlichen Segen abholen, und am Mittwoch die gemein-

same Mahnwache verschiedener Tierschutz- und Tierrechts-

organisationen am Rande von Hessens zweitgrößtem Land-

schafts- und Naturschutzgebiet (siehe auch FR vom 4.11.2015 und RTL Hessen vom 4.11.2015).

 

Als ortsansässiger Verein hatte Tierrecht EU21 die Veranstaltung bei der Kommune beantragt und organisiert. Etliche andere Organisationen - so auch der Landestierschutzverband - hatten ihre Unterstützung zugesagt. Parallel wurden Online-Petitionen gegen die Bouffier'sche Gesellschaftsjagd gestartet, die knapp 4.000 Stimmen zusammentrugen.

 

Und offensichtlich hat der öffentliche Druck gewirkt: Nicht nur, dass - eskortiert von einem großen Polizeiaufgebot - von den 120 geladenen Gästen gerade mal 44 der Einladung gefolgt sind (Herr Bouffier ließ sich im übrigen entschuldigen ...), sich stattdessen aber rund 150 Protestierende eingefunden hatten, auch das Medieninteresse war enorm groß.

 

Von Vorstandsseite her war der Landtierschutzverband mit vier Vorstandsmitgliedern plus Unterstützung aus dem Freundes- und Familienkreis vertreten. Neben dem Bündnis Jagdreform Hessen, dem wir anlässlich der geplanten Reform der HJagdV beigetreten sind, hat auch der heutige Tag einige wichtige Netzwerke eingestiehlt, die darauf hoffen lassen, dass sich auch an dieser "Front" endlich ein breites Bündnis aus Tierschützern und Tierrechtlern bilden lässt!

 

Bericht & Fotos: Dani Müller
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